Kürzungen bei Unfällen auf Parkplätzen nicht ungeprüft hinnehmen!

Grundsätzlich gilt beim Fahrzeugverkehr auf Parkplätzen das Gebot gegenseitiger Rücksichtnahme und erhöhter Vorsicht. KFZ-Haftpflichtversicherungen nehmen dieses Gebot immer häufiger zum Anlass, eine pauschale Kürzung des Schadensersatzes um 25% oder gar um 50% vorzunehmen. Ein solches Verhalten der gegnerischen Haftpflichtversicherung sollte…

Geschädigte Kapitalanleger müssen auf die Verjährung achten

Zahlreiche geschädigte Kapitalanleger haben Schadensersatzansprüche gegen Ihre Bank oder ihren Anlageberater. Diese Schadensersatzansprüche sollten zügig und ohne langes Zögern durchgesetzt werden, da andernfalls Verjährung droht. Wenn der Kapitalanleger z.B. im Rahmen eines Beratungsgespräches eine sichere Anlage gefordert hat und dem…

Das Vermächtnis als Mittel zur Abgeltung von Pflichtteilen

Das Pflichtteilsrecht am Nachlass steht den Kindern und dem Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner stets zu und kann ihnen nur unter sehr strengen Voraussetzungen entzogen werden. Die Geltendmachung des Pflichtteils kommt dann in Betracht, wenn ein nach den gesetzlichen Regeln Erbberechtigter…

Folgen mangelnder Aufklärung über Rückvergütungen an die Bank

Nach einem Hinweisbeschluss des Bundesgerichtshofes vom 9. März 2011 (XI ZR 191/10) haben Banken im Rahmen der Anlageberatung den Kunden aufgrund des Beratungsvertrages ungefragt über Rückvergütungen (Provisionen) aufzuklären.  Maßgebend für die Aufklärungspflicht über Rückvergütungen ist, dass der Anleger ohne die…

Bei Immobilien– und Schiffsfonds Berater in Haftung nehmen

Entgegen den Beratungen durch Banken und Sparkassen haben sich insbesondere Schiffsfonds und zahlreiche Immobilienfonds nicht als solide und sichere Geldanlagen erwiesen. Die Mehrzahl der Anleger hat aus diesen Beratungsverträgen Schadensersatzansprüche gegen die Kreditinstitute.  In den meisten der uns aus der…

Bei Schiffsfonds vor Jahresende Ansprüche gegen Berater prüfen

Zahlreiche Schiffsfonds sind in letzter Zeit entweder schon insolvent geworden oder in Sanierungsbemühungen. Betroffene Anleger sollten prüfen lassen, ob Schadensersatzansprüche gegen den Anlageberater oder die Bank durchgesetzt werden können.  Schiffsfonds bilden in der Regel unternehmerische Beteiligungen, die das Risiko bergen,…

Wie wird eine Erbengemeinschaft auseinandergesetzt?

Grundsätzlich ist jede Erbengemeinschaft von Anfang an auf Auseinandersetzung ausgerichtet, wobei vor einer Verteilung die Verbindlichkeiten zu begleichen und Vorempfänge auszugleichen sind. Nach dem Gesetz kann jeder Miterbe ohne Angabe von Gründen und ohne Berücksichtigung der Interessen der übrigen Miterben…

Wie viel Geld bleibt dem Schuldner in der Privatinsolvenz zum Leben?

Während der Dauer des Privatinsolvenzverfahrens gelten für den Schuldner genau die gleichen Pfändungsschutzvorschriften wie außerhalb der Privatinsolvenz auch. Dementsprechend sind für einen ledigen und kinderlosen Schuldner zunächst 1.049,99 EUR pfändungsfrei. Dieser Freibetrag erhöht sich bei der ersten Unterhaltspflicht um 390,00…

Verkürzung des Verbraucherinsolvenzverfahrens steht kurz bevor

Gemäß dem Regierungsentwurf für das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und Stärkung der Gläubigerrechte soll die Dauer des Verfahrens bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung auf drei Jahre verkürzt werden können. Voraussetzung für eine Verkürzung der Verfahrensdauer auf drei Jahre ist…

Zahlungen für Dritte unterliegen einem hohen Anfechtungsrisiko

Gemäß einem Urteil des BGH vom 26.4.2012 unterliegen Zahlungen eines sog. uneigennützigen Treuhänders der zehn Jahre rückwirkenden Vorsatzanfechtung durch den Insolvenzverwalter, wenn er nach Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners ihm überlassene Geldbeträge weisungsgemäß an bestimmte, bevorzugte Gläubiger  des Schuldners weiterleitet (IX…